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Vornehmen – vorhaben – vorgenommen

Wir nehmen uns Dinge vor.
Planen unsere Dinge, die wir lieben und schaffen nur die Hälfte.
Wir denken, dass wir so viel vor hatten… nehmen uns so viel vor…
Seid mal ehrlich – wem geht es hier genau so?

Wie ihr unschwer erkennen könnt, nehme ich mir hier und dort auch ständig was vor… ob es was wird, ist dann die nächste Frage. 😉 Schrecklich, oder?

Die Geschichte mit dem PutzPlan hat bei uns so gar nicht funktioniert. Ihr erinnert euch?
Erst einmal steht mein Mann ja so gar nicht auf sowas… und dann wegen jedem Krümmel einen Strich machen? Ständig zum Blatt rennen und erstmal notieren, was du gemacht hast? Wir sind da wohl die typischen ChallengeCrusher 😀
Es hat bei uns gerade mal 5 Tage gedauert, da wurden wir schon nachlässig.
Nach zwei Wochen hat es dann ganz aufgehört.
Fazit der Aktion: Wir benutzen zu viel den Staubsauger und waschen zu viel die Wäsche. *hehe
Idee gut, aber für uns NichtStrichmachMenschen nicht geeignet.

Nächste Idee: Zeitfresser finden und ausmerzen.
Hierfür habe ich mir ein paar Wochen meine Aktivitäten notiert.
Nach jeder Woche setze ich mich dann hin und werte die Woche aus.
Was macht Sinn, wo verbrauche ich zu viel Zeit und was kann man sich ganz schenken.
Das hat echt gut geklappt. Nur die Umsetzung… da hängt es noch etwas. Gerade sind wir eher entspannt. Das frisst dann wieder Zeit 😉

Ein paar Beispiele:
1. Morgens direkt aufstehen und nicht 5-10 Mal den Wecker weiter stellen.
Ergebnis: Es bringt nicht wirklich mehr Schlaf und dann fühle ich mich auch noch so, als wenn ich Zeit verschenkt hätte.

2. Direkt morgens Sport machen und nicht erstmal alle Nachrichten auf dem Handy checken und Storys gucken 😉
Ergebnis: Jaaaaa ich bin sehr neugierig und muss erstmal gucken, was ich nachts auf dem Handy verpasst habe.
Theoretisch sollte das Handy direkt nach dem Wecken, also morgens gleich wieder ausgeschaltet werden. Aus kommt für mich nicht in Frage, da meine Timer sonst nicht gehen. Somit bleibt nur Konsequent bleiben.
*** (Timer: Ich gehöre zu den Menschen, die am Tag Millionen Wecker und Erinnerungen brauchen. So vergesse ich kaum was, komme fast nie zu spät und alles ist gut mit Puffer getacktet. Durch die Puffer hab ich immer noch etwas Zeit für Spontanes oder wenn es mal wieder länger dauert 😉

3. Frühstücken unterwegs, gar nicht, so halb im Büro…
Ergebnis: Direkt morgens frühstücken, nach dem Sport, bevor ich das Haus verlasse. Gar nicht, halb oder unterwegs frühstücken geht gar nicht. Ist ja auch echt ungesund, nä? Früher hab ich gar nicht gefrühstückt… unter der Woche… mittlerweile esse ich im Büro so halb. Das muss besser werden. Am besten Zuhause, bevor es los geht. Kommt noch 😛

4. Jeden Tag einkaufen und Waschen
Ergebnis: Wir haben wirklich jeden Tag irgendwas eingekauft. Worauf wir abends hunger haben. Was wir denken, was wir am nächsten Tag brauchen, um dann am nächsten Tag wieder was anders zu kaufen. Das geht ins Geld und frisst eine Menge Zeit. Nun kaufen wir 2x die Woche ein. Essensplan gibt es für mittags und abends auch. Somit wissen wir beide, was die Woche auf uns zu kommt. 😉
Gewaschen wird nur, wenn eine Maschine auch wirklich voll ist. Gern können dazwischen auch mal 2-3 Tage liegen. Ok wir haben aber auch Glück. Unsere Jobs sind recht sauber und das Kind auch. Da haben viele nicht so ein Glück. Sorry!

5. In der Kita nachmittags nicht mehr vorne hin setzen
Ergebnis: Wir setzen uns meistens am Nachmittag beim Abholen in der Kita noch hin. Das kann man (Frau) ja auch 1x die Woche oder ab und mal machen. Sollte aber nicht zur Gewohnheit werden. Es frisst eine Menge Zeit.

Ich könnte nun glaube ich ewig weiter machen.
Wir optimieren weiter unseren Zeitplan. Bei dem Wochenplan gestalten, bleibe ich weiter dran.
Zwischendurch habe ich mich ja am BulletJournal versucht. Ist ganz hübsch. Die Zeit, die ich dort verliere, opfere ich dafür aber nicht.
Wir benutzen beide schon Ewig und drei Tage den GoogleKalender. Haben diverse Kalender, die wir gemeinsam steuern und einsehen können. Das funktioniert prima. Die Kalender kann ich vom PC und Handy einsehen, bearbeiten.
In den Kalender trage ich mir alles ein. Wann Sport dran ist, was wir essen, wo unsere Minimotte hin geht und die üblichen Dinge für den Kalender. 🙂

Nach der Zeit und dem ganzen ausprobieren, merke ich schon das es was gebracht hat. Ich gehe abends zeitiger ins Bett, mache morgens mehr Sport und strukturiere die Woche auch effizienter. Statt eine ToDoListe, erstelle ich mir eine WinList. Dort wird notiert, was ich am Tag geschafft habe. Der Weg ist ja das Ziel, nä? 😛

Zu dem Thema lese ich derzeit auch noch viel. Da wird sicher noch einiges angepasst. Wir wandeln uns ja auch ständig. 😉 Erstmal weiter ruhiger angehen und Zeit für das Wesentliche nehmen 😉
Dahin verschwinde ich nun auch.

Als Lesetipp kann ich euch folgende Bücher empfehlen:
1. Das 1×1 des Zeitmanagement: Zeiteinteilung, Selbstbestimmung, Lebensbalance
2. Die 4-Stunden-Woche: Mehr Zeit, mehr Geld, mehr Leben
3. Am Arsch vorbei geht auch ein Weg: Wie sich dein Leben verbessert, wenn du dich endlich locker machst

Schön das du dir den Text durchgelesen hat und dir die Zeit dafür genommen hast.

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