Gedankenreise,  leben eben,  mein Leben

Am Ende müssen wir gar nix

– Teil 2 // Konsum

Eine Woche ist es nun her, dass ich mich über meine/ unsere derzeitige Situation „beschwert“ habe. Die Beschwerde finde ich mittlerweile ziemlich unnötig, denn es geht uns wirklich gut! Besser als vielen anderen! Wir haben einfach auch mal einen schlechten Tag. Wie es jedem Menschen passieren kann. Da kreisen dann die Gedanken, ob wir hier wirklich richtig sind. Wozu also das Ganze? Eher finde ich es nun, nach dem ganzen Grübeln, umso wichtiger herauszufinden, welchen Weg wir einschlagen möchten.

Am Anfang der letzten Woche habe ich erstmal eine „Abschiedszeremonie“ gemacht. Ich habe mich mit einer Pusteblume, auf einer Brücke hin gestellt und mich Mental von meinen Zweifeln und negativen Gedanken verabschiedet. Das hat echt gut getan!

Normalerweise mache ich sowas ja nicht und glaub da auch nicht dran. Allerdings lernen wir ja nie aus, nä? Oft ist genau das, was man eigentlich nie machen würde, genau der richtige Weg. Mehr Mut zu neuen Wege also!

Nun habe ich angefangen mir meine/ unsere Welt neu zu gestalten. Einfache Regeln aufstellen.

Erste Regel: ich muss erstmal gar nix.
Diese Regel passt auch sehr gut zu meiner Blog-Reihe „Konsum“. 🙂

Oft werden wir von den Medien, unserem direkten Umfeld oder der digitalen Welt dazu getrieben, dies und das muss ich unbedingt haben. Da muss ich unbedingt hin… Das muss ich morgen unbedingt mal kochen. Ja das funktioniert prima. Auch bei mir. Aber wie sinnvoll ist das ganze und wie sehr können wir dieses Verhalten kontrollieren?

Schnell wird aus dies und dem eine Menge Dinge, die wir eigentlich so gar nicht uns gekauft hätten. Manchmal finde ich es ganz schön neues Zeug auszuprobieren und kennen zu lernen. Manchmal ist es aber auch einfach nur noch anstrengend. Ich möchte mich nicht immer „genötigt“ fühlen, etwas kaufen zu müssen, nur weil die Masse es besitzt. Ich möchte es kaufen, weil es mir gefällt und nicht weil anderen es gefällt und ich es deswegen haben möchte, um dazu zu gehören.

Wisst ihr was ich meine?

Ich möchte mich auf neue Dinge freuen.
Natürlich freue ich mich darüber, wenn ich Tipps für was neues bekomme, aber eben als: das kannst du dir vielleicht mal kaufen und nicht als: das musst du dir JETZT unbedingt kaufen.

Wir werden in Zukunft viel weniger kaufen, weil es von uns verlangt wird. Eher kaufen wir es, weil wir es haben möchten. Wir müssen es aber nicht.

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